Lackieren mit Erfolg

Yacht- und Bootsbeschichtungen haben viele Funktionen zu erfüllen – sie sind für die verschiedensten Bootsbaumaterialien bestimmt und müssen vor zahlreichen Einflüssen schützen. Daher kann es keinen „Idealbeschichtungsstoff“ geben, der für jeden Teil des Bootes und für jeden Schiffstyp gleichermaßen geeignet wäre.

Oberhalb der Wasserlinie ist die Farbe starker Sonneneinstrahlung und Spritzwasser ausgesetzt, unter Wasser soll sie in erster Linie vor Bewuchs (Fouling) schützen. Auch wenn ein Schiff einmal Grundberührung hat oder über einen steinigen Untergrund gezogen wird, muss eine Beschichtung halten. Für Sport- und Regattaboote gilt außerdem die Forderung, die Oberfläche der Beschichtung muss so glatt sein, dass ein möglichst geringer Reibungswiderstand besteht.

Es gibt also genug gute Gründe dafür, dass Sie für jeden Einsatzzweck spezielle Beschichtungsstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften und Funktionen verwenden.
Auch die richtige Arbeitsplanung ist sowohl für den Erst-, als auch für Wiederholungs- und Auffrischungsanstriche von großer Bedeutung. Notieren Sie sich alle Arbeiten, die Sie ausführen wollen und lesen Sie die zutreffenden System- und Produktbeschreibungen genau durch. Wählen Sie die passenden Systeme aus und achten Sie besonders auf die angegebenen Überstreich-Intervalle. Und noch ein Tipp für die Arbeitsplanung: Beginnen Sie mit allen Abbeiz-, Reinigungs- und Schleifarbeiten. Alle Oberflächenvorbehandlungen sollten abgeschlossen sein, bevor Sie mit den Beschichtungsarbeiten beginnen.